Sonderbeauftragter der AW, Klaus Meyer, zu Besuch in Pastraveni

02.01.2023

Pastraveni/ Kempten (mori). Eine Reise nach Pastraveni und Jasi in Rumänien vor Weihnachten hat für Klaus Meyer, Ehrenvorsitzender der Lebenshilfe Kempten und Sonderbeauftragter der Allgäuer Werkstätten GmbH, Tradition – und war in diesem Jahr wieder möglich. Hier erlebte er gemeinsam mit den anderen Teilnehmern der Delegation von der Bayerischen Kinderhilfe Rumänien eine überwältigende Hommage an die kürzlich verstorbenen Barbara Stamm, seiner langjährigen Mitstreiterin im Landesverband der Lebenshilfe Bayern. Ihr ist es zu verdanken, dass die Bayerische Kinderhilfe Rumänien vor über 30 Jahren ins Leben gerufen wurde. „Das haben die Menschen dort nicht vergessen“, zeigte sich der 80jährige bewegt.

Auf Wunsch von Barbara Stamm hatte Meyer gemeinsam mit AW-Geschäftsführer Michael Hauke vor rund 16 Jahren den Kontakt für eine Werkstatt in Pastraveni intensiviert und half durch Rat und Tat mit beim Aufbau dieser Einrichtung.

Die Delegation unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Schramm, Vorsitzender der Bayerischen Kinderhilfe Rumänen und Uwe Fabritius, Referat Bayerische Rumänienhilfe, und machte sich für drei Tage auf den Weg nach Rumänien. Mit dabei auch Klaus Meyer. Hier besuchte die Delegation das Zentrum für Rehabilitation von Menschen mit Behinderung. „Wir sind wieder mit unendlichen großer Freude begrüßt worden“, erzählte Meyer. „Der Austausch mit uns ist schon daher wichtig, da die rumänischen Einrichtungen längst noch nicht unseren Standard erreicht haben. Sie werden von uns, unseren Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen immer wieder mit „Knowhow“ und Materialien unterstützt.“

Überwältigt war der 80jährige aber insbesondere von der großen Anerkennung und Verehrung, die in Rumänien in diesen Tagen der kürzlich verstorbenen Barbara Stamm, entgegengebracht wurde. „Barbara Stamm hat in Pastraveni, Jasi und anderen Einrichtungen in Rumänien über 30 Jahre lang Hilfen für Menschen mit Behinderung organisiert“, informierte Klaus Meyer dazu. In einem Gottesdienst, mit Gedenkbildern bei Veranstaltungen und in den Einrichtungen - und demnächst auch mit einer Büste - soll das Engagement der bayerischen Politikerin unvergessen bleiben. Auch im Mutter-Kind-Schutzhaus wurde im Rahmen der Weihnachtsfeier an sie gedacht. „Barbara Stamm setzte sich in bewundernswerter, erfolgreicher Weise für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein.“

Für Ende April 2023 ist bereits wieder ein Gegenbesuch des Fachteams aus Pastraveni in den Allgäuer Werkstätten Kempten vorgesehen.

 

Bewegende Worte gab es beim Gottesdienst und danach an der Gedenktafel in Pastraveni, wo demnächst eine Büste zu Ehren von Barbara Stamm aufgestellt werden soll. In der Gruppe zu entdecken sind (3.-5. v.l.) Professor Dr. Wolfgang Schramm, Uwe Fabritius und Klaus Meyer.

Foto: Mihail Oprescu

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