Spende CO²-Ampeln

03.05.2021

Die Allgäuer Werkstätten GmbH hat in ihren sieben Einrichtungen in Kempten und in Sonthofen insgesamt 80 Gruppen- / Besprechungsräume – und die sind jetzt Dank einer Großspende der TAB GmbH & Co. KG mit sogenannten CO²-Ampeln ausgestattet. Wieder einmal hatten die Gesellschafter Helmut Bayer (2.v.l.) und Csaba Jenei (3.v.l.) der Werkstatt für Menschen mit Behinderung 7500 Euro gespendet. Die kamen laut Auskunft von AW-Geschäftsführer Michael Hauke (r.) und Helene Hepting (l.), zuständig für Arbeitssicherheit und Qualitätsmanagement, gerade recht, denn genau zu dem Zeitpunkt wurde die Anschaffung der CO²-Ampeln diskutiert. Die CO²-Ampeln messen den Sauerstoffgehalt in einem Raum und signalisieren, wann es Zeit ist, zu lüften – und wie lange. - 50 Stück konnten über die Spenden der TAB Trockenbau finanziert werden, 30 weitere kaufte die Werkstatt selbst hinzu, damit wirklich alle Gruppenräume damit ausgestattet werden. „Nur dann macht das wegen der Gleichbehandlung Sinn“, erläuterte Michael Hauke. Die Resonanz auf die CO²-Ampeln in den Arbeitsräumen kam bei den Menschen mit Behinderung gut an. „Jetzt ist klar geregelt, wann gelüftet werden muss und wann nicht. Das erspart Streitereien und das Ampelsystem ist für unsere Beschäftigten mit Behinderung verständlich und gut nachvollziehbar“, wussten Helene Hepting und Thomas Hopp (2.v.r.), Produktionsleiter. Das bestätigten auch David (4.v.r.) und Marcel (3.v.r.), die in diesem Gardena-Montageraum die CO²-Ampel überwachen. „Das ist cool“, meinten beide. Für Helmut Bayer und Csaba Jenei war es eine Freude, zu sehen, wie genau es die Menschen mit Behinderung mit der Beobachtung der Ampel-Lichter nehmen. Helmut Bayer ist übrigens auch Mitglied im Spendenbeirat der AW – und weiß so um die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung. AW-Geschäftsführer Michael Hauke resümierte: „Unser hoch präventives Hygienekonzept bekommt mit den Ampeln ein ergänzendes Instrument zum Schutz unserer Beschäftigten mit und ohne Behinderung.“

Foto: moriprint

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